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Posted on Mai 9, 2012

Most bombed ever

Nach einer 2 tägigen, teils langweiligen, teils landschaftlich wunderschönen Mekong Bootsfahrt von der thailändisch/laotischen grenze richtung mittleres Laos, und einem anschliessenden 5 tägigen aufenthalt in der französisch-kolonialistisch geprägten Provinzstadt Luang Prabang, bin ich seit gestern in Phonsavan angekommen. Dieser heutzutage sehr hässliche Ort ist bekannt als der wahrscheinlich am meisten und heftigsten bombardierte Ort des Indochina Krieges 1964-1973.

Was damals abgegangen ist, und wie die Einheimischen mit den bis heute überall verstreuten Blindgängern umgehen, sieht man sehr schön in diesem kurzen Youtube Beitrag:

Obwohl das ganze sehr erschreckend ist, sieht man auch viel Kreativität im Umgang mit dem verteilten “Rohmaterial”. So werden aus dem Metall der Kriegsmittel Gabeln hergestellt, und auch in allen Cafés im Ort findet man die ein oder andere Bombe oder Munitionsbehälter, die zur Dekoration dienen.

Die englische NGO “MAG” befindet sich vor Ort und versucht die Gebiete nach und nach zu säubern, doch es heisst bei der momentanen Geschwindigkeit dürfte es sich immernoch um 100 Jahre handeln bis so gut wie alles beseitigt ist.

… Ebenfalls in dieser Gegend verteilt sind die so genannten “Plain of Jars” – über mehrere Hügel verteilte 2000 Jahre alte Ton- bzw. Steintöpfe, deren Ursprung, sowie Urheber, unbekannt sind. Archäologen sind sich nicht sicher, und doch gibt es einige Mythen.

Mehr dazu hier: KLICK MICH

Ich hab Ebene 3 und 1 heute mit dem Motorrad angefahren und mich ein wenig verzaubern lassen. Viel verzaubernder war allerdings, trotz scheisswetter (was bei manualschaltungs-motorrad und schlamm-/schotterpisten echt hinderlich ist), die freundlichkeit der kinder und anderer bewohner der Dörfer, die ich auf dem Weg dorthin durchkeuzte. Endlich (endlich!) gibt es wieder unbefangene, neugierige, positive Resonanz auf einen einsamen Weissen, der den Alltag durchquert. Das hatte ich in Thailand so sehr vermisst.

Alles in allem sehr interessant… und allemal informativer als mit zugedröhnten Partybackpackern nen fluss runter zu “tuben”, wie es im benachbarten Vang Vieng der Fall ist. Obwohl ich diesen Ort egtl vermeiden möchte, denke ich trotzdem darüber nach mich evtl morgen dorthin treiben (Nachtbus, man muss ja Geld sparen!) zu lassen, und mich erst danach nach Vientiane zu begeben. Dort soll laut Internet in den nächsten Tagen das “Bun Bang Fai – Rocket Festival” (wer die selbstgebaute Rakete am höchsten schiesst gewinnt, so oder so ähnlich) stattfinden. Allerdings höre ich aus anderen Quellen, dass das schon gewesen sein soll. Soweit ich mehr weiss, kann ich meine Entscheidung fällen.

Ansonsten allet tutti…

Posted on Apr 6, 2012

Dieser trip

… Ist schon ziemlich intensiv. Ich gehe durch liebe und hass, durch neue freunde und welche die ich nur dafuer halte, durch perfekte gelegenheiten und welche die ich verpasse. Ich sehe eine menge realitaet, aber ich bin unfaehig sie zu verstehen. Ich zweifel oft an mir selbst und aber auch an allen anderen. Es passiert haeufig, dass ich an einen ort komme an dem die mehrheit mich direkt nicht mag, und ich schaetze nach einer so langen zeit on the run, in der man sich auch ab und an distanzieren muss, um sich wieder zu “erden”, traegt man irgendwann eine gewisse aura mit sich rum, die ausstrahlt, dass man nur noch wenig faszination fuer neues spuert und deswegen auch wenig neugier auf neue menschen. Anstatt herauszufinden wer ich bin und wo ich hingehoer, finde ich im grunde bloss staendig heraus wo ich nicht hingehoer und zu wem, oder welcher gruppe mensch, ich nicht gehoere. Manchmal moechte ich 100 jahre schlafen.

Aber es geht weiter. Morgen nach bangkok und ein paar von meinen freunden wiedertreffen. Ich hoffe nach der missglueckten liebesgeschichte, die ich gestern auf eine erwachsene art, und in aller ruhe und liebe, beendet habe, ist mir das karma geschenkt, dass ich wieder anfange das schoene wahrzunehmen und mir etwas schoenes geschenkt wird.

Ich moechte hierdran wachsen, manchmal schrumpfe ich aber innerlich und nur mein pflichtgefuehl mir selbst gegenueber treibt mich weiter an. Ich weiss, dass alles top ist, ich muss es nur sehen.

Ich hoffe euch allen gehts gut. OneLove

Posted on Feb 29, 2012

Air asia mayhem

Sop, endlich ein problem weniger. Seit tagen hatte ich nun ueberwiegend meine zeit auf airasia.com verbracht, um den kluegsten plan auszuhecken mich nach bali und zurueck zu befoerdern. Einige rueckschlaege spaeter, habe ich nun zumindest schonmal die fluege KL <--> Bali sicher.

Jetzt bleibt mir nur noch die weiterreise nach bangkok, die ausreise aus thailand zurueck nach malaysia, und die temporaere unterbringung meines gepaecks, um flugkosten zu sparen.

Ausserdem steht immernoch die thematik im raum, ob und inwiefern air asia von mir einen weiterreise-nachweis sehen moechte. Aber wenn’s hart auf hart kommt, werde ich einfach einen faken.

Und der ganze stress nur, weil es mich doch innerlich zurueckzieht. Always on the run – immer in bewegung bleiben. Stillstand bedeutet tod, das hat mir chau damals schon immer eingetrichtert ;)

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Posted on Feb 26, 2012

Sandakan

Gibt wesentlich schlechtere orte fuer ne gemuetliche zigarette

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